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Karlsruhe (FZK)

  

  Eine Luftaufnahme des Forschungszentrums Karlsruhe:

Das Forschungszentrum Karlsruhe ist eine der größten Forschungseinrichtungen Deutschlands. Unabhängig von wirtschaftlichen Interessen, steht die natur- und ingenieurwissenschaftliche Forschung im Vordergrund.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in den Bereichen Technik und Umwelt dienen dem öffentlichen Interesse und „ausschließlich friedlichen Zwecken“ .

Das derzeitige Programm des Forschungszentrums orientiert sich an der Zielsetzung der Bundesrepublik und des Landes Baden-Württemberg. Es heißt „Forschung für umweltschonende Hochtechnologien“ und wird in fünf Forschungsschwerpunkte mit insgesamt 12 Programmen unterteilt: 

Forschungsschwerpunkte

Programme

Umwelt

Atmosphäre und Klima
Nachhaltigkeit, Energie- und Umwelttechnik

Gesundheit

Biomedizinische Forschung
Medizintechnik

Energie

Kernfusion
Nukleare Sicherheitsforschung

Schlüsseltechnologien

Chemische Prozesstechnik
Materialforschung
Mikrosystemtechnik
Nanotechnologie
Supraleitung

Struktur der Materie

Struktur der Materie

   

Informationen zu den beiden Programmen des Schwerpunktes Energie: 

1.)    Kernfusion (FUSION):

Ziel dieser Forschungsrichtung ist es eine neue Energiequelle zu erschließen, die umweltschonend ist und fossile Energieträger ersetzt. Derzeitig wird versucht, ein brennendes Fusionsplasma zu erzeugen und dessen stabilen Betrieb zu demonstrieren.

Die Aufgabe besteht darin einen Fusionsleistungsreaktor zu erschaffen.   Teilweise wird dies auch schon in der Entwicklungsstufe des International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) angewandt. Hierzu ist ein Demonstrationsreaktor geplant, der zusammen mit den technologischen Entwicklungen die spätere Nutzung veranschaulichen soll.

Das Forschungszentrum entwickelt zusammen mit vielen Partnern Technologien, die von globalem Nutzen sind (z.B. Zusammenarbeit mit JET).

Die Institute des Forschungszentrums arbeiten daran Brutmäntel (Blanket) zu verbessern, speziell die Entwicklung eines heliumgekühlten Brutblankets mit keramischem Brutstoff. Dies ist Teil eines europäischen Langzeitprogramms.

Das Tritiumlabor des Forschungszentrums beschäftigt sich mit der Tritiumbindung in plasmanahen Komponenten, der Bilanzierung und der Abfallminimierung. Seit einigen Jahren versucht das Forschungszentrum durch eine Neutronenquelle die Bedingungen der Ersten Wand eines Reaktors zu simulieren. Durch das Engagement der IEA kann dies nun weiter verfolgt werden.

Die Arbeiten des Programms Kernfusion sind durch den Assoziationsvertrag bis Ende 2002 verlängert. Planungen für Aktivitäten innerhalb des 6. Rahmenprogramms der EU (2003-2007) sind aufgenommen worden.   

Ziel dieser Forschungrichtung ist es eine neue Energiequelle zu erschließen, die umweltschonend ist und fossile Energieträger ersetzt. Derzeitig wird versucht, ein brennendes Fusionsplasma zu erzeugen und dessen stabilen Betrieb zu demonstrieren. Die Aufgabe besteht darin einen Fusionsleistungsreaktor zu erschaffen.

Teilweise wird dies auch schon in der Entwicklungsstufe des International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) angewandt. Hierzu ist ein Demonstrationsreaktor geplant, der zusammen mit den technologischen Entwicklungen die spätere Nutzung veranschaulichen soll.

Das Forschungszentrum entwickelt zusammen mit vielen Partnern Technologien, die von globalem Nutzen sind (z.B. Zusammenarbeit mit JET).

Die Institute des Forschungszentrums arbeiten daran Brutmäntel (Blanket) zu verbessern, speziell die Entwicklung eines heliumgekühlten Brutblankets mit keramischem Brutstoff. Dies ist Teil eines europäischen Langzeitprogramms.

Das Tritiumlabor des Forschungszentrums beschäftigt sich mit der Tritiumbindung in plasmanahen Komponenten, der Bilanzierung und der Abfallminimierung. Seit einigen Jahren versucht das Forschungszentrum durch eine Neutronenquelle die Bedingungen der Ersten Wand eines Reaktors zu simulieren. Durch das Engagement der IEA kann dies nun weiter verfolgt werden.

Die Arbeiten des Programms Kernfusion sind durch den Assoziationsvertrag bis Ende 2002 verlängert. Planungen für Aktivitäten innerhalb des 6. Rahmenprogramms der EU (2003-2007) sind aufgenommen worden.

 

        2.)    Nukleare Sicherheitsforschung (NUKLEAR):

Etwa 30% der Stromversorgung Deutschlands wird in Kernkraftwerken (KKW) erzeugt. Da die Weiterentwicklung der Reaktortechnik die Industrie übernommen hat, konzentriert sich das Forschungszentrum auf die Reaktorsicherheit und die Sicherheit der nuklearen Entsorgung.

Ziel ist es die Auswirkung durch Belastung möglicher Unfälle auf die Anlage selbst zu begrenzen, um die Bevölkerung nicht zu gefährden.

Im Programm NUKLEAR werden neue Reaktorkonzepte unter anderem hinsichtlich der sicherheitsrelevanten Eigenschaften theoretisch behandelt. 

Eine wichtige Aufgabe ist, unabhängig von der weiteren Nutzung der Kernenergie, die Übertragbarkeit von Laborergebnissen auf reale Bedingungen des Langzeitsicherheitsnachweises der Endlagerung radioaktiver Abfälle weiter zu entwickeln.

Umfangreiche Erfahrung und detaillierte Kenntnisse dienen der Sicherheitsweiterentwicklung der Leichtwasserreaktoren (LWR). Außerdem entwickeln deutsche und französische Industriegruppen gemeinsam einen zukünftigen Druckwasserreaktor.

Die Karlsruher Forschungsarbeiten dienen hauptsächlich dazu, Obergrenzen für Containmentbelastungen zu bestimmen und schwere Schäden des Reaktorkerns vorherzusehen. Diese Arbeiten sind Bestandteil des 5. Rahmenprogramms der EU.

Besonders enge internationale Zusammenarbeit besteht auch in Versuchsprogrammen mit Frankreich, USA und Russland.

Experimentelle und theoretische Arbeiten der Sicherheitsforschung werden zum Thema Endlagerung betrieben. Sie dienen dem Langzeitsicherheitsnachweis von Endlagersystemen.

Die gesamten Arbeiten dieses Programms sind in verschiedene nationale und internationale Kooperationsvereinbarungen  eingebracht (z.B. Kooperation mit der französischen CEA; EU-geförderte Verträge) und werden in regelmäßigen Abständen in einem internationalem Projektrat präsentiert und diskutiert.

Da die Sicherheit der nuklearen Versorgung in gesetzlicher Hinsicht bei der Bundesrepublik liegt, werden daraus die Forschungsarbeiten zur Langzeitsicherheit der Endlagerung als gesellschaftliche Vorsorgeforschung abgeleitet.

 

 

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