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Was
soll man machen wenn eine große Anzahl von Menschen, wenn es zu der Thematik
„Kernkraftwerke“ kommt sofort an
die Katastrophe von „Tschernobyl“ denken? Fakten
und Zahlen zur Sicherheit in Kernkraftwerken: Kernkraftwerke
erzeugen als Folge der Kernspaltung von Uran und Plutonium sogenannte
Spaltprodukte. Das sind chemische Elemente, die oft radioaktiv sind. D.h. sie
geben bei ihrem Zerfall ionisierende Strahlung ab. Diese Strahlung ist
potentiell Zellschädigend. Maßnahmen
im Hinblick auf Sicherheit Ziel
aller Sicherheitsmaßnahmen im Kernkraftwerk ist es, zu verhindern, dass die
radioaktiven Spaltprodukte von dort entweichen, wo sie entstehen, nämlich aus
dem Kristallgitter der Brennstofftabletten. Sie könnten von dort insbesondere
dann freigesetzt werden, wenn die Brennelemente ungenügend oder gar nicht gekühlt
werden. Denn die Wärmeenergie, die beim Zerfall der Spaltprodukte freigesetzt
wird, könnte die Brennelemente zum Schmelzen bringen und damit eine erste
Sicherheitsbarriere durchbrechen. Sicherheitsmaßnahmen Die Kühlung
der Brennelemente muss aus oben genannten Gründen immer und unter allen Umständen
sichergestellt sein. Im Normalbetrieb gibt es diesbezüglich keine Probleme. Für
Störungen müssen
Deshalb
hält ein Kernkraftwerk in großen Becken Wasser bereit; es stehen Pumpen
bereit, die die Brennelemente im Notfall mit Wasser versorgen und es stehen
Notstrom-Dieselaggregate bereit, die die Pumpen mit Strom versorgen können. Was
geschieht, wenn doch etwas schief geht? Kann
ein Reaktor durchbrennen? Lassen sich Reaktoren sicher abschalten? |